Oktober 2020

Dies ist eine mehrmals stattfindende Veranstaltung

11Okt18:0020:00MetamorphosenTheater Basel (Schauspielhaus)Kulturtipp:Schauspiel in der Region

Veranstaltungsdetails

Ein Lied, das niemals endet


Was ist, war noch nie, was war, kommt nicht wieder. Alles ist neu, aber doch immer das Alte. Die neue Basler Compagnie kommt zum ersten Mal zusammen und erzählt vom Ursprung der Welt bis in unsere Gegenwart. Die ‹Metamorphosen› sind ein Schatz voller Geschichten über die anarchische Kraft der Verwandlung. Ovids Erzählkunst verwirrt und löst Gewissheiten auf. Dabei gibt es überhaupt keinen Grund, Angst zu haben, denn selbst wenn wir sterben, verändern wir nur unsere Gestalt. Allerdings kann so eine Verwandlung auch ziemlich schiefgehen. Stellen Sie sich vor, Sie essen Ceasar Salad und plötzlich wird Ihnen klar, dass Sie ihre Mutter verspeisen. Oder der Baum unter dem Sie sitzen, fängt an zu weinen, weil er der schöne junge Mann ist, mit dem Sie letztes Jahr geschlafen haben. Und auch die Flöte, die Sie spielen, war mal eine Nymphe. Erzählen ist die Kraft, sich neue Wirklichkeiten vorzustellen. Es ist wichtig, zurückzuschauen und das Vergangene neu zu erzählen. Von Null bis Ich. Die Basler Compagnie erzählt über Liebe, Zorn und Hochmut. Antú Romero Nunes inszeniert den Klassiker mit Gött*innen und Hero*innen, Menschen, Monstern und Musen als genreübergreifenden Reigen.
Quelle: Veranstalter

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Zeit

(Sonntag) 18:00 - 20:00

Ort

Theater Basel (Schauspielhaus)

Steinentorstr. 7, 4051 Basel

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