Liebe Gäste und Freunde des Oberkirch,

als wir vor etwas über einem Jahr aus dem damaligen «Lockdown» gekommen waren, hatte sich wohl niemand vorgestellt, dass sich nur wenige Monate später eine erneute und deutlich längere Phase der Schließung von fast sieben Monaten als nötig erweisen würde.

Jetzt endlich dürfen wir Sie wieder umsorgen – seit dieser Woche auch ohne Nachweis einer Testung, Impfung oder Genesung.

Normalerweise stellen wir Ihnen in unserer Sommerausgabe zahlreiche Festivals in Freiburg vor, im Unterschied zum vergangenen Jahr sind 2021 auch nicht alle Festivals abgesagt, die etwas kleineren Festivals sollen – Stand heute – stattfinden. Auf das Stimmen-Festival können Sie sich – wenn auch in verkleinerter Form – daher beispielsweise freuen, das Open Air im Park Bad Krozingen hat ebenfalls einen Weg gefunden, Konzerte unter freiem Himmel anbieten zu können.

Doch Freiburg und die Region haben noch viel mehr zu bieten als Musik und Festivals – erkunden Sie unsere zauberhafte Region zu Fuß oder mit dem Fahrrad und genießen Sie dabei die kurzen Wege zu allen sehenswerten Orten in der Umgebung, die Ihnen unsere zentrale Lage bietet. Unsere neue digitale Gästemappe ist voll mit Ideen und Tipps, sicher ist da auch für Sie etwas dabei!

Im Oberkirch hat sich unterdessen auch einiges getan – wir haben die Digitalisierung fortgesetzt und sind stolz darauf, jetzt die oben erwähnte digitale Gästeinformation bieten zu können. Diese Form hat nicht nur den Vorteil, dass wir deutlich weniger Papier verwenden müssen, sondern ist insbesondere in Zeiten, in denen sich Informationen (nicht zuletzt die aktuell gültigen Regeln zur Bekämpfung der Pandemie) ständig ändern, auch deutlich aktueller.

An all den Geschichten rund um unser Haus haben wir die Besucher unserer Website in der Reihe «Oberkirch-Geflüster» teilhaben lassen und setzen dies in dieser Ausgabe natürlich fort. Die bereits vor Erscheinen dieses Magazins veröffentlichten Ausgaben sind:

Oberkirch-Geflüster: Wir arbeiten für Sie
Oberkirch-Geflüster: Altbekannte Traditionen neu entdecken

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Sommer und Frühherbst und freuen uns darauf, Sie bald wieder in unserem Haus begrüßen zu dürfen.

Ihre Doris Hunn und das ganze OberkirchTeam

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Unsere neue digitale Gästemappe

Wir haben die fast siebenmonatige Zwangspause genutzt, um für Sie auch unser Informationsangebot zu verbessern – mit unserer neuen digitalen Gästemappe.

Diese bietet Ihnen zunächst einmal deutlich aktuellere Informationen als das in einer papiergebundenen Gästemappe möglich wäre – und natürlich erlaubt uns die digitale Variante auch, mehr Informationen anzubieten als vorher.

So finden Sie zum Beispiel unter «Transport» direkt die Möglichkeit, sich ein Taxi zu bestellen, nach Verbindungen mit dem öffentlichen Nahverkehr zu schauen oder sogar Ihre private Rikscha anzufragen.

Das Fernsehprogramm – im Bereich «Unterhaltung» ist in seiner digitalen Variante minutenaktuell – Sonderprogrammierungen sehen Sie also jetzt direkt in Ihrer Gästemappe anstatt davon überrascht zu werden.

Den Schwerpunkt der digitalen Information haben wir allerdings auf Tipps rund um unsere wundervolle Stadt gelegt. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die alle «in Freiburg verliebt» sind, haben hier Ihre persönlichen Highlights unserer Region zusammengetragen und Ihnen daraus eine große Auswahl an «Freizeittipps» zusammengestellt, damit Sie unsere Region und Ihren Aufenthalt bei uns in vollen Zügen genießen können.

Doch damit nicht genug – fragen Sie doch nach «Extras» an – vom Late Check-Out über das Lunchpaket bis zum Fahrradverleih und Oberkirchs Schmankerl zum Mitnehmen finden Sie dort jede Menge Ideen, die Ihren Aufenthalt noch schöner machen können und/oder Ihnen erlauben, noch ein wenig «Oberkirch-Gefühl» mit nach Hause zu nehmen.

Natürlich finden Sie auch unsere «Tagespost» – die ja schon seit der letzten Wiedereröffnung digital veröffentlicht wird, in die Gästemappe integriert.

Schmökern Sie in der Webversion unserer Gästemappe – voraussichtlich ab Ende Juli werden wir auch auf jedem Zimmer ein Tablet verfügbar haben, das eine Gästemappe mit erweiterten Funktionen bieten wird – und Sie natürlich auch zum Surfen im Internet einlädt und Ihr Zimmertelefon sein wird.

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Damit wir uns alle wohlfühlen können

Endlich wieder Oberkirch!

Endlich dürfen wir unser Restaurant und unser Hotel wieder für Sie öffnen und Sie umsorgen. Damit dies auch sicher gelingt, gelten die folgenden Regeln zu beachten (bezogen auf die ab 16. September 2021 gültige Landes-Verordnung):

Restaurant:

  • Wie schon in der letzten Zeit benötigen wir Ihre Kontaktdaten zur Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter. Gerne können Sie hierfür die LUCA APP nutzen.
  • Es gelten in den Innenräumen unseres Restaurants die «3G»: Wir benötigen dann von Ihnen wieder vor Betreten unserer Räumlichkeiten einen Nachweis, dass Sie entweder
    – vollständig geimpft sind (2. Impfung liegt mindestens 14 Tage zurück)
    ODER
    genesen sind (als Nachweis ist ein mindestens 28 Tage und maximal 6 Monate alter positiver PCR oder äquivalenter Test vorzulegen)
    ODER
    – negativ getestet sind (maximal 24 Stunden altes negatives Testergebnis eines offiziellen Testzentrums oder einer Apotheken oder maximal 48 Stunden altes negatives Ergebnis einer Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) )
    >Testzentren in Freiburg
  • … und das “kleine g” – Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder bis einschließlich fünf Jahre sowie Schülerinnen und Schüler der Grund- und weiterführenden Schulen, Schülerinnen und Schüler an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) sowie an Berufsschulen. Der Nachweis erfolgt hier durch ein entsprechendes Ausweisdokument wie etwa durch den Kinderausweis (unter 6 Jahre) oder Schülerausweis (ab 6 Jahren). Ausgenommen sind auch sechs- und siebenjährige Kinder, die noch nicht eingeschult sind.
  • Eine Testpflicht für die Außengastronomie besteht derzeit nicht, wichtig jedoch ist: wenn Sie keinen dieser oben genannten Nachweise erbringen und auf unserer Terrasse Platz nehmen, dürfen wir Sie bei einsetzendem schlechtem Wetter in unseren Innenräumen NICHT weiter bewirten.
  • Solange Sie nicht am Tisch sitzen, ist das Tragen einer medizinischen Maske obligatorisch

Diese Regelungen gelten in der sogenannten Basisstufe. Daneben gibt es:

Warnstufe: Die Warnstufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den
Wert von 8,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 250 erreicht oder überschreitet.


Alarmstufe: Die Alarmstufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den
Wert von 12,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 390 erreicht oder überschreitet.

Im Falle der Warnstufe entfällt die Möglichkeit eines negativen Antigentests, damit wir Sie als Nicht-Geimpfte/n und Nicht-Genesene/n in unseren Räumlichkeiten bewirten können, benötigen Sie dann ein maximal 48 Stunden altes negatives Ergebnis einer Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) ). Für den Außenbereich tritt mit der Warnstufe das oben erwähnte «3G» in Kraft.

Im Falle der Alarmstufe wird aus «3G» ein «2G», dann dürfen wir also nur Geimpfte und Genesene Personen bei uns bewirten, auch nicht im Außenbereich.

Informationen über den Eintritt der jeweiligen Stufe veröffentlicht das Landesgesundheitsamt unter diesem Link

Hotel:

  • Auch für Hotelgäste gelten die oben genannten «3G».
    Bitte beachten Sie, dass dann ein Test alle 3 Tage in einem offiziellen Testzentrum oder einer Apotheke wiederholt werden muss, wenn Sie länger als 3 Tage bei uns verweilen. Alternativ können Sie sich bei uns gegen eine Gebühr von 10,00 Euro testen lassen – nutzen Sie also am besten die >Testzentren in Freiburg
  • Für das Frühstück gelten weiterhin die Abstandsregeln – gegebenenfalls werden wir mit Reservierungszeiten arbeiten müssen um diese einhalten zu können. Wir informieren Sie bei Anreise über die tagesaktuellen Gegebenheiten – solange Sie nicht am Tisch sitzen, gilt die Maskenpflicht auch beim Frühstück
  • Außerhalb Ihres Zimmers ist das Tragen einer medizinischen Maske obligatorisch

Für unsere Hotelgäste gelten diese Regeln sowohl für die Basisstufe als auch für die Warnstufe.

Im Falle der Alarmstufe gilt für das Hotel dann, dass die Möglichkeit eines Antigentests entfällt, damit wir Sie als Nicht-Geimpfte/n und Nicht-Genesene/n in unseren Räumlichkeiten beherbergen können, benötigen Sie dann ein maximal 48 Stunden altes negatives Ergebnis einer Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) ).

Für unsere Gäste aus dem Ausland:
Seit dem 14. Mai 2021 gilt nur noch die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes, sie löst die alte des Landes Baden-Württemberg ab.
Bei Einreise für weniger als 24 Stunden (Tagesgäste) entfällt die Anmelde- sowie die Absonderungspflicht (Quarantäne)
Auch bei Einreise gelten Sonderregelungen für Geimpfte und Genesene.
Weiterführende Informationen finden Sie auf der

>Website des Landes Baden-Württemberg

Unser Hygienekonzept
Selbstverständlich verfügen wir den Anforderungen entsprechend über ein ausführliches Hygienekonzept. Details dazu finden Sie >hier

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Meine Wiedereröffnungsgeschichte

(von Mia Grieser, Hausdame)

Wenn man in der Vergangenheit jemanden gefragt hätte wie sie oder er es fände, ein halbes Jahr einfach nichts zu tun und dafür noch vergütet zu werden, hätte man sich vor lauter Jubeln und Hände in die Luft werfen wahrscheinlich gar nicht mehr retten können. Man stelle sich vor, den ganzen Tag nur für Dinge zu nutzen die man auch wirklich machen möchte. Das klingt auch wirklich nur romantisch.

Die ersten Wochen waren zugegeben, ein Segen. Wie ein wohl verdienter Urlaub, den ich in vollen Zügen ausgenutzt habe. Zeichnen, spazieren, lesen, Serien schauen, die Wohnung auf den Kopf stellen und zum Heimfitnessstudio umbauen – all diese Dinge für die man ab und an im Trubel des Alltags keine Zeit findet. Aber auch die beste Serie geht irgendwann zu Ende und dann sitzt man da. Was nun?

Abgesehen vom Pandemie Geschehen auf der ganzen Welt und den Nachrichten bei denen einem schon ganz anders werden konnte, ist dann die Angst um die Existenz ein fast täglicher Begleiter gewesen.

Anfang der ersten Welle, gabs es noch Vieles für mich zu erledigen. Man sollte nicht meinen, einfach die Türe hinter sich zu ziehen zu können – und ebenso wenig, nach Monaten des Stillstandes wieder aufzuschließen und los legen zu können.

Nicht nur im privaten, sondern auch im Betriebsalltag gibt es hier und da Dinge für die man schwerer Zeit findet. Klar also, dass diese Zeit jetzt genutzt wurde um genau solche Dinge anzugehen. Hier ausmisten, da aufräumen und optimieren. Es mussten Konzepte erarbeitet werden für die Sicherheit unserer Gäste und Mitarbeiter. Das alles waren klare Linien, an denen man sich über die fast drei Monate entlanghangeln und orientieren konnte.

Dann lief den Sommer über fast alles seinen gewohnten Gang, natürlich mit den nun vorgegebenen Maßnahmen und Gesetzten. Klingt bisher eigentlich ganz gut.
Doch so wie das Virus mutierte, so taten es – zumindest in meiner Wahrnehmung – auch die Verordnungen und Maßnahmen der Länder und des Bundes. Der Sommer wurde geprägt von Unsicherheiten: Was ist okay und was nicht?

Wer darf, von wo, wie lange und unter welchen Bedingungen zu uns kommen?
Auch die Gewissensfrage, darf ich, kann ich selbst guten Gewissens verreisen?
Ich kann nur vom mir selbst ausgehen, denke jedoch das viele Menschen sich mit solchen Gedanken beschäftigt haben. Die Zeit verging teilweise in Zeitlupe, die Welt wie im Schlaf.

Je tiefroter sich dann die Inzidenz-Landkarten färbten, desto klarer wurde uns, dass dieses Jahr an Weihnachten keine Geschenke für Gäste gepackt werden würden. Anfang November dann der zweite Lockdown. Dieser traf mich persönlich schwerer und härter. Es war kalt, nass, dunkel und ab und zu ziemlich einsam. Wenn man sich sonst den ganzen Tag mit seinen Kollegen austauschen kann und die Freude über ein schönes Zimmer oder gutes Essen in den Gesichtern der Gäste sieht, ist es schon ziemlich hart ein halbes Jahr auf 90% seiner Kontakte zu verzichten.

Anfang 2021 war dann ein Jahresbeginn, während dem man nicht schon im März darüber nachdachte, an den Baggersee zu fahren. Das Wetter ließ zu wünschen übrig. Die Nachrichten darüber, dass an Pfingsten die Chance auf Öffnung der Gastronomie und Hotellerie besteht, schien surreal. Freude und Scheu zu gleich. Kann ich das noch? Werden wir überhaupt Gäste haben? Müssen wir wieder schließen?

Dann ein Start mit vielen Stolpersteinen, es hatte sich viel verändert. Niemand wusste so genau ob die Menschen uns Überrennen werden oder aus Unsicherheit erst gar nicht auf die Idee kommen zu verreisen.

Bis jetzt sind noch sehr viele Menschen unsicher, zugegeben verständlicherweise. Aber die Tatsache wieder unter Leute zu kommen und zumindest denjenigen die sich dazu entscheiden wieder die kleinen feinen Dinge des Lebens zu genießen, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, das tut schon verdammt gut.

Es wird wahrscheinlich noch seine Zeit brauchen, bis sich die Lage wieder normalisiert, bzw. bis sich jeder an eine neue Definition von «normal» gewöhnt hat. In ein paar Jahren werden wir vielleicht auf die Zeit zurück denken und – so makaber es klingen mag – die Vorteile der Pandemie zu schätzen wissen. Man darf nicht vergessen wie viele Missstände nun ins Rampenlicht gerückt worden sind die es zu verändern gilt.
So kann ich für mich sagen, es war nicht alles umsonst, man muss daraus lernen und eher die Chance auf eine bessere Zukunft sehen.

Aber zuallererst freue ich mich jetzt darauf, wieder möglichst vielen Gästen ein Lächeln auf die Lippen zaubern zu dürfen.

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Unsere Azubi Antonia Daniels erzählt

Sieben Monate Zwangspause waren nicht nur für die fest im Hotel angestellten eine Herausforderung – unsere Chefin und die für die Ausbildung zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich auch einiges einfallen lassen, um die Auszubildenden während dieser Zeit zu betreuen. Wir fragen eine unserer Auszubildenden, wie es so war – und wie es sich angefühlt hat, wieder anfangen zu dürfen.

Hallo Antonia, wie hast Du die fast sieben Monate der Schließung erlebt?

Es war zwar an sich schon eine ziemlich lange Zeit, aber dadurch, dass wir anders, als im 1. Lockdown schon auch Aufgaben im Betrieb hatten (sei es putzen, Rezeptionsdienst oder einfach nur schriftliche Aufgaben vor Ort zu bearbeiten) ging die Zeit dann doch irgendwie rum. Zwischendurch hatten wir vom B- und C- Block auch Schule und der B-Block auch Prüfung, von daher hatten wir über die 7 Monate mal mehr mal weniger schon auch zu tun.

Was hat Dir in dieser Zeit am Meisten gefehlt?
Der Alltag und die Gäste. Erst wenn man eine längere Zeit nicht arbeitet, merkt man wie sehr eine feste Arbeit auch den Alltag ausmacht, klar ist es schön frei zu haben aber so auf Dauer einfach in den Tag reinzuleben ohne Termine bzw. feste Zeiten zu haben wann man wo sein muss, ist auf Dauer auch nicht mehr so spaßig, man nimmt sich zwar Dinge vor, aber weil man ja eh kein Stress hat macht man es dann doch nicht und lässt Tag für Tag vergehen ohne ihn wirklich produktiv genutzt zu haben (so erging es mir zumindest).

Wie beurteilst Du, was während des Lockdowns für die Azubis im Oberkirch geboten wurde?

Ich fands auf jeden Fall sehr cool, dass überhaupt was gemacht wurde. Im Gespräch mit Schulkameraden gab es wenige die tatsächlich normal weiter gearbeitet haben, aber auch viele, die überhaupt nichts gemacht haben das letzte halbe Jahr, also so gar nichts.
Wir waren zwar auch nur 3 Tage die Woche im Betrieb, aber haben dann für zu Hause auch noch Aufgaben bekommen, es wurde sich jedenfalls aktiv drum gekümmert, dass die Azubis nicht bloß zu Hause rumhängen und sich langweilen. Es wurden sogar Praktika für uns organisiert, was denk ich auch nicht selbstverständlich ist. Überhaupt stell ich es mir nicht so einfach vor, wenn man eine Gruppe von Azubis über mehrere Monate hinweg beschäftigen muss und immer gucken muss, dass man Aufgaben findet. Von dem her find ich schon, dass das Oberkirch es ganz erfolgreich geschafft hat die Lockdown Zeit für sich und für die Azubis sinnvoll zu nutzen!

Wie hast Du Dich am ersten Öffnungstag gefühlt?

Den Donnerstag war ich zwar da, aber war auf Etage und hab daher nicht so viel von der Eröffnung mitbekommen und ab Freitag habe ich spontan 1 Woche Urlaub bekommen

Wie war das Gefühl beim ersten Gästekontakt nach so langer Zeit?

Dadurch, dass ich auf Etage war kann man nicht so wirklich von Gästekontakt sprechen. Den einzigen Kontakt, den ich hatte war, als ich Donnerstag nach Feierabend grad aus der Umkleide raus kam und ein Gast Schwierigkeiten mit den Türen hatte und nicht geschafft hat das Zimmer von außen wieder abzuschließen, habe ihr dann geholfen und sie hat sich gefreut, dass zufällig jemand da war. Das war dann auch mein einziger Gästekontakt. Und doch habe ich da gemerkt, dass mir unsere Gäste gefehlt haben, es war schön, endlich wieder Service bieten zu können.

Auf was freust Du dich im Hinblick auf die kommenden Monate am Meisten?
Auf die Routine, wenn es dann wieder anfängt, dass es halbwegs normal alles läuft, dass mehr als bloß 5 Leute im Betrieb sind (sowohl Gäste als auch Mitarbeiter). Wieder regelmäßig Service bieten zu können.

Was würdest Du einem Freiburg-Urlauber oder einer Freiburg-Urlauberin empfehlen – was muss er oder sie unbedingt gesehen/erlebt haben?

Gesehen: Die Freiburger Innenstadt/ Allstadt vor allem die ganzen Seitengassen (z.B die Konviktstraße), das Münster von innen & den Münsterplatz, der Seepark, Schlossberg.
Erlebt: das Weinfest

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Gebackene Kartoffel-Karotten-Sticks mit Zwiebelsalsa, Schmelztomate und Avocadospalten

Zutaten für 4 Personen:

  • 600g Kartoffeln
    (vorwiegend festkochend)
  • 400g Karotten
  • 4 Stück Roma-Tomaten
  • 2 Avocado
  • 4 Zwiebeln
  • ca. 2 Knoblauchzehen
  • Chili nach Geschmack
  • 2 TL Speisestärke
  • 2 EL Gelierzucker
  • 2 EL Zucker
  • 100-200ml Johannisbeersaft
  • 1-2 EL Olivenöl
  • Portwein zum Ablöschen
  • Zitronensaft einer ausgepressten Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • frischer Thymian oder frischer Rosmarin

Zubereitung:

  • 1.) Schmelztomaten:
  • Die Tomaten kreuzweise einschneiden
  • Für 30 Sekunden in kochendes Wasser geben
  • Im Eiswasser abschrecken
  • Die Tomaten häuten, vierteln, entkernen und auf ein mit Knoblauch eingeriebenes Backblech geben
  • Mit Olivenöl beträufeln
  • mit Salz, Pfeffer, Thymian oder Rosmarin würzen
  • für ca. 25 Minuten bei 180 Grad im Backofen schmoren

  • 2.) Karotten-Kartoffelsticks:
  • Kartoffeln und Karotten zu Sticks schneiden oder reiben
  • Die Sticks miteinander vermengen, in ein Tuch wickeln und die Feuchtigkeit rauspressen
  • Nach Geschmack würzen und Speisestärke dazugeben
  • Die Sticks auf ein eingefettetes Blech bei 180 Grad ca. 13 Minuten backen

  • 3. ) Zwiebelsalsa:
  • Zwiebeln schneiden
  • Den Zucker im Topf vorsichtig karamellisieren
  • Zwiebeln hinzugeben
  • Mit einem Schuss Portwein ablöschen
  • Den Gelierzucker dazugeben
  • Salzen und leicht köcheln lassen, bis die Zwiebeln gar sind
  • Nach Geschmack frischen Chili dazugeben

  • 4. ) Avocado:
  • Avovado in die gewünschte Form bringen
  • Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Zitronensaft verfeinern

Unser Küchenteam wünscht Ihnen viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit!

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Veranstaltungen in der Region

Theater, Lesungen, Musik etcAusstellungen

Theater, Lesungen, Musik etcAusstellungen

Ausstellungen

Der Kalender zeigt jeweils den von heute aus betrachtet ersten Tag der Ausstellung an – in den Details finden Sie alle weiteren Tage, an denen Sie die Ausstellung besuchen können

21Sep8:00Historische Perlen im HinterhofStaatsarchiv FreiburgKulturtipp:Ausstellungen

21Sep9:00Gabriela MorschettErnst-Lange-Haus FreiburgKulturtipp:Ausstellungen

21Sep10:00Stadt-Wald-MenschWaldHaus FreiburgKulturtipp:Ausstellungen

21Sep10:00Leben vor der StadtArchäologisches Museum Colombischlössle FreiburgKulturtipp:Ausstellungen

21Sep10:00Tierisch giftig!Museum Natur und Mensch FreiburgKulturtipp:Ausstellungen

22Sep10:00Leben vor der StadtArchäologisches Museum Colombischlössle FreiburgKulturtipp:Ausstellungen

24Sep10:00Ping-PongMuseum für Neue Kunst FreiburgKulturtipp:Ausstellungen

24Sep10:00Spuk! Die Fotografien von Leif GeigesAugustinermuseum Freiburg - Haus der Graphischen SammlungKulturtipp:Ausstellungen

26Sep10:00Spuk! Die Fotografien von Leif GeigesAugustinermuseum Freiburg - Haus der Graphischen SammlungKulturtipp:Ausstellungen

26Sep10:00Tierisch giftig!Museum Natur und Mensch FreiburgKulturtipp:Ausstellungen

26Sep12:00Stadt-Wald-MenschWaldHaus FreiburgKulturtipp:Ausstellungen

30Sep10:00Ping-PongMuseum für Neue Kunst FreiburgKulturtipp:Ausstellungen